Gerüchte: Bald neue Kollektion mit Michael Jackson?

Ed Hardy Gerüchteküche: Wird es bald eine neue Modelinie von Ed Hardy in Zusammenarbeit mit Michael Jackson geben? Was ist dran an den Gerüchten, wie wahrscheinlich ist eine Kooperation mit dem A-Promi? Wir blicken für Sie hinter die Kulissen des Modeimperiums…

Wichtig: Das ist ein Artikel als Antwort auf die aktuellen Gerüchte rund um das Modelabel “Ed Hardy”. Wir haben recherchiert und stellen hier vage Vermutungen auf. Daher handelt es sich nicht um Tatsachen, sondern schlichtweg um unsere eigenen Vermutungen, ob ein fünkchen Wahrheit an den Gerüchten sein könnte und warum.

Am Anfang war die Geburtstagsparty

Es war der 26. Mai dieses Jahres. Ein großer Tag für Christian Audigier - es ist schließlich sein 50. Geburtstag. Und alle waren da: Von Pamela Anderson über Britney Spears bis hin zu Snoop Dogg. So viele Promis sieht man selten auf einer einzigen Privatparty, auch nicht in Hollywood. Doch damit nicht genug: Erstmals hatte Audigier einen “Special Guest” eingeladen. In den Einladungskarten schon vorangekündigt, sollte bei seiner ultimativen Geburtstagsparty nicht nur Modeikone Madonna erscheinen. Nein, ein ganz besonderer Gast wurde angekündigt. Sehen Sie selbst, wer der ganz besondere, der “V-VIP Gast” war:

“I am the king of jeans”

Ganz genau - es war der “King of Pop” persönlich: MIchael Jackson. Und der genießt von Audigier eine zutiefste Bewunderung, wie man in der Verbeugung (siehe Video oben) deutlich abstrahieren kann. Nein, der Modezar ist nicht unvoreingenommen von Jackson, er hat einen tiefsten Respekt vor dem “King of Pop” und seinem Lebenswerk. Klar, Audigier wollte in seiner Jugend auch immer Rockstar werden (lesen Sie mehr über die Geschichte von Christian Audigier). Nur leider haben ihm die Gesangskünste nie so weit gebracht. Seine Bewunderung zu Rockstars und die Liebe zum Rock sind aber tief in ihm verwurzelt. Nicht umsonst fällt in Momenten des Glücksrauschen oft der metaphorische Satz “I am the king of jeans”.

Gerücht: Bald Modekollektion mit Jacko?

Aus verschiedenen Quellen (siehe unten) haben wir daher ein hartnäckiges Gerücht immer wieder zu hören bekommen: Eine gemeinsame Modekolektion mit “Jacko” soll schon in mittelfristiger Zukunft ins Leben gerufen werden. Quasi eine weiterführung der Ed Hardy Linie, nur jetzt eben mit Michael Jackson als Aushängeschild. Und das trotz Jacksons bekanntlich außergewöhnlichem Kleidungsstil.

Michael Jackson als Modedesigner?

Höchstwahrscheinlich wird wohl Jacko nicht wirklich diese Kollektion selbst designen. Wir vermuten, dass in alter “Christian Audigier Manier” ähnlich wie bei der Sub-Kollektion seiner Tochter (”Crystal Rock“) die Konzerneigenen Designer von Audigier auch noch ein Wörtchen mitreden. Oder zwei, oder drei.. Fest steht nur: “Ed Hardy” als Marke muss sich weiterentwickeln. Weg von dem everyday-casual Klamotten, zu dem sich Audigiers Designstücke unwillkürlich entwickelt haben weil Massentrend. Und jeder Massentrend ist irgendwann an seiner Spitze, am Peak, angekommen. Und diese “Spitze” ist bei seiner Ed Hardy Kollektion höchstwahrscheinlich genau jetzt, im Sommer 2008.

Wahrscheinlich ist: Audigier hat wohl schon eine neue Modekampagne in Peto. Eine Nachfolgerkampagne der Ed Hardy Erfolgslinie. Und dafür sucht er gerade ein neues Aushängeschild - ganz klar: Nicht irgendwer muss her. Ein echter Superstar muss es sein. Ein König, ein Trendsetter, jemand der den “Rock” vorlebt. Da kommt im Prinzip nur Michael Jackson himself als idealer Vermarktungspartner in Frage. Und da Jacko ohnehin in einer Geldkrise zu sein scheint und Audigier gute Beziehungen zu ihm hat, scheinen sich hier zwei Freunde gefunden zu haben..

Neue Zielgruppe: 25-35 Jährige

Nehmen wir einmal an, die Gerüchte beweisen sich als wahr und Audigier macht tatsächlich eine neue Modekollektion zusammen mit Michael Jackson. Dann braucht man nur eins und eins zusammen zu zählen: Jacko-Fans sind in der Regel zwischen 25 und 35 Jahre alt und stehen auf seinen rockigen Sound. Klar: Das wird dann wohl auch die neue Zielgruppe der (noch geheimen) neuen Ed Hardy Kollektion.

Aber Jacko steht nicht nur für die etwas ältere Brigade, sondern durch seine vielen Schöheits-OPs auch für das Buzz-Wort “künstliche Schönheit”. Wird diese Eigenschaft wohl auch mit ins Design der neuen Kollektion fließen? Wir halten das für unwahrscheinlich.

Viel Wahrscheinlicher ist: Die Eitelkeit und das “unberührbare” Image - zwei (scheinbare) Charaktereigenschaften von Michael Jackson, die sich gut für ein High-Fashion Label wie Ed Hardy eignen würden. Schließlich arbeitet Jackos Management Tag für Tag hart daran, dieses Image aufrecht zu erhalten. Denn dieses Image macht Michael Jackson einzigartig und somit lässt sich der Star gut in eine PR-Vermarktungsstrategie einfädeln.

Fazit:

  1. Ed Hardy als Marke muss sich weiterentwickeln.
  2. Wir dürfen gespannt sein, ob Christian Audigier wirklich zusammen mit Michael Jackson eine neue Modekollektion entwerfen wird
  3. Wenn das Gerücht wahr ist, dann wird wohl die Zielgruppe der neuen Fashionlinie deckungsgleich sein mit der Jacko-Zielgruppe sein und dessen Werte und Lebensstil zumindest ansatzweise mit in die Kollektion einfließen lassen.
  4. Wahrscheinlich wird Jacko dann nur das Aushängeschild einer längst schon fertig geplanten Werbe- und Designkampagne werden.

Update, 2. Juli 2008: Christian Audigier hat nun offiziell bestätigt, eine neue Modelinie mit dem King of Pop zusammen zu kreieren. Die hier geschilderten Gerüchte wurden somit offiziell bestätigt. “Es ist die Verschmelzung des “King of Pop” mit dem “King of Fashion” - etwas explosives wird auf Sie zukommen”. Mit diesen Worten bestätigte Audigier kürzlich die oben genannten Gerüchte.

Quellen und weiterführende Informationen:

Media:

Internet (Quellen auf Englisch):

  1. Marie Claire
  2. Dallas News
  3. All Headline News
  4. People Magazine
  5. Access Hollywood
  6. TOB Hollywood

Sonstige: Gespräche mit Mitarbeitern von US-Ed Hardy Stores

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6 Antworten zu “Gerüchte: Bald neue Kollektion mit Michael Jackson?”

  1. Jens sagt:

    Es ist lächerlich sich mit Symbolen einer Subkultur zu profilieren, der man nicht angehört oder nie angehören wird…von daher kann ich über diesen kurzen Hype nur mild lächeln und warte auf den nächsten…

    Und bitte tragt weiter eure bunten Shirts und Mützen undlebt Eurer spießiges Leben in der Hoffnung mit nem billigen Druck für viel Geld Euch und Euer Leben intzeressanter und spannedner zu machen…

    :D

  2. Hallo Jens, schön dich auf unserer Webseite begrüßen zu dürfen!

    Klar mag für dich das ganze wie die Symbolik einer Subkultur aussehen. Wir können es auch gut verstehen, wenn deiner Meinung nach der ganze Ed Hardy Trend nur eine Subkultur ist.

    Nichts desto trotz wachsen neue Trends immer aus Subkulturen. Denn es gibt nicht “den” Trendfluss, sondern der Trendfindungs-Prozess ist vielmehr iterativ und unregelmäßig.

    Natürlich könnte es sein, dass “Ed Hardy” heute top und morgen flop ist - aber ein letzer “Crave” dieser Kultur wird immer übrigbleiben und sie wird sicherlich auch nach dem großen Public-Run noch existieren. Nur eben nicht mehr in solch großem Maße. Beispiele für solch eine Entwicklung findet man zu Haufe, wie z. B. Nike.

    Gab es Zeiten, an denen jeder Trendsetter sowie nach Einführungszeit auch “Normalbürger” sich mit dem stylischen Haken des US-Brands schmückte, so existiert die Marke auch heute noch als Subkultur weiter.

    Wir hoffen, dass du mit unserer Antwort zufrieden bist und wenigstens ein Stück weit unseren “Approach” an das Thema nachvollziehen kannst.

    “Der Mensch wächst durch neue Blickwinkel” :)

  3. Marcus sagt:

    Also ich weiss nicht, warum sich so viele Leute über die Marke aufregen. Jeder kann doch tragen was er will. Vielleicht empfinden viele Leute die Sachen als hässlich, weil es so etwas bis jetzt noch nicht gab. Und es ist mal eine Abwechslung in dem heutigen Einheitsbrei. Wenn man sieht, das die Jugendlichen heute wie uniformiert rumlaufen.
    Und wem es das Geld wert ist, der soll es sich halt kaufen. Ein Poloshirt von Ralph Lauren und Co kostet auch viel Geld und dort ist nur ein kleines Symbol eingestickt! Bezahlen tun es die Leute trotzdem.

  4. Franziska sagt:

    Sehr gut gefällt mir die Erläuterung von Fabian über den iterativen Trendfindungsprozess. Wie recht er doch hat. Mode ist iterativ. Für dieses Phänomen gibt es zahlreiche Beispiel, welche von skinny-jeans über Fred Perry bis hin zu Birkenstock reichen. Der Erfolg zeichnete sich in den USA schon vor einigen Jahren ab. Wobei die “Massentauglichkeit” von Tattoos durch diverse Reality Soaps und die freundliche Übernahme des Labels von Christian Audiger sicherlich dazu beitrugen. @Marcus: Richtig! Jeder kann und sollte auch tragen was er will und worin er sich wohl fühlt!

  5. Leider wird es das nicht mehr geben!

  6. Tja, Michael Jackson lebt nicht mehr. Aber wie Ihr sicher gemerkt habt und nicht nur bei Ihm ist der Hype groß. Und da bietet es sich doch für Ed Hardy an oder nicht?

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